KLANGBEISPIEL Georg Friedrich Händel (1685-1759): Sonate e-Moll, Allegro
Konstruktion: Buchsbaum, dunkel gebeizt. 4teilig. Bohrung konisch. Klappe Messing. Kopfstück mit Zapfen.
Masse: Lt 61.6 / Ls 54.4 / Dm 18.9 x 14.4 / ML 8.5 x 8.5 / A1 = ca. 428 Hz
Signatur: auf allen Teilen / COTTON / (Lilie) /
| Zustand: | 2 | = reparierte (gestiftete) Risse in beiden Mittelteilen, beim Herzstück zusätzlich mit einem Hornring verstärkt. Originales (vergrössertes?) Mundloch geschlossen und auf der Gegenseite des Kopfstückes neu angelegt (historische Reparatur) |
| Spieleigenschaften: | 3 | = feiner, flexibler Klang. Fis1+2 tief; F3 spricht schwer an |
| Seltenheit: | 3 | = Instrumente von Cotton sind selten |
Hersteller: William Cotton (1708 - 1775) ist in London von 1763 - 1775 als 'Wind instrument maker' nachgewiesen. Neben 'german and common flutes in ye neatest manner' baute William Cotton auch Oboen und Fagotte. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Robert (1735 - ?) die Werkstatt, danach dessen Sohn John. - Nur wenige Instrumente aus der Werkstatt Cotton sind bekannt. Die vorliegende Flöte zeichnet sich durch ihr kleines kreisrundes Mundloch und durch leichtes Gewicht aus.